Vergleich britische / deutsche Lebensversicherungen

 
  Britische Lebensversicherungen Standard Life Deutsche Lebensversicherungen
Vergleich Lebensversicherungen: Kapitalanlage
Investmentpolitik/ Anlagetradition/-erfahrung Stärkeres Aktieninvestment mit langfristig höheren Renditechancen. Traditionell ausgeprägte Aktienkultur und umfassendes Investment-Know-how dank britischer Mutter mit eigenem Investmenthaus. Freier in der Wahl der Kapitalanlage. Das Investment erfolgt seit jeher zu einem großen Teil in festverzinslichen Wertpapieren und Immobilien. Erst seit Mitte der 90er Jahre verstärktes Aktieninvestment. Beschränkung durch relativ starre Anlagevorschriften.
Anlagevorschriften
Lebensversicherung
Anlage der Kundengelder unter britischer Finanzaufsicht. Qualitative Steuerung der Kapitalanlage in Abhängigkeit von der Höhe der Verpflichtungen aus Garantien und laufenden Überschüssen und der Höhe des freien Vermögens eines jeden einzelnen Lebensversicherers. Unternehmensindividuelle Festlegung des Verhältnisses von Aktien und Renten; theoretisch kann der Aktienanteil bis zu 100% betragen. Anlage der Kundengelder unter deutscher Finanzaufsicht. Neben qualitativen Kriterien, überwiegend quantitative Anlagegrenzen, wie z. B. Höchstanlagegrenzen für einzelne Anlageformen, die für alle Lebensversicherer gleichermaßen gelten (Verordnung über die Anlage des gebundenen Vermögens von Versicherungsunternehmen). Das Aktieninvestment ist auf 35% des gebundenen Vermögens begrenzt; selbst in Boomphasen lag der Branchendurchschnitt unter 30%.
Vergleich Anlagerisiko
Lebensversicherungen
Reduzierung kurzfristiger Wertschwankungen der Kapitalanlage durch den Einsatz eines speziellen Glättungsverfahrens (Smoothing). Reduzierung von kurzfristigen Wertschwankungen der Kapitalanlage durch die Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) und stille Reserven möglich.
Vergleich Lebensversicherungen: Überschussbeteiligung
Grundsätze Beteiligung über laufende Bonusverzinsung und Schlussbonus. Die Volatilität der Erträge wird mittels eines speziellen Glättungsverfahrens (Smoothing) reduziert. Ein Teil der für die Überschussbeteiligung bestimmten Beträge kommt in die RfB und wird den Versicherungsnehmern zu einem späteren Zeitpunkt gutgeschrieben. Die Höhe der RfB ist durch Steuervorschriften beschränkt. Die restliche Überschussbeteiligung wird dem Kunden direkt gutgeschrieben. Beteiligung über laufende Überschüsse und Schlussüberschuss.
Laufende Überschussbeteiligung Laufende Bonusverzinsung. Wird mindestens einmal pro Jahr deklariert. Wird vom Vorstand in Abhängigkeit von der Ertragslage der Gesellschaft festgelegt. Zugewiesene Boni sind nach Abzug etwaiger Kosten für Risikoschutz bei Ablauf grundsätzlich garantiert. Höhe wird so festgelegt, dass genügend Investmentfreiheit besteht. Festlegung der Höhe nach dem Prinzip "Treating Customers Fairly" (faire Behandlung der Kunden). Laufende Überschussbeteiligung. Wird jährlich für ein Jahr im Voraus deklariert, unterjährige Änderungen werden nicht immer ausgeschlossen. Wird vom Vorstand in Abhängigkeit von der Ertragslage der Gesellschaft festgelegt. Ist ab dem Zeitpunkt der Gutschrift in Abhängigkeit von der Gewinnverwendung garantiert. Hohe laufende Überschussbeteiligung begründet weitere Verpflichtungen, die die Investmentfreiheit und damit die Renditechancen mindern.
Schlussbonus Abschließende Beteiligung an den Überschüssen, deren Höhe nicht garantiert ist. Gemäß Produktkonzept ist die Überschussbeteiligung so ausgerichtet, dass der Schlussbonus einen hohen Anteil an der Gesamtleistung haben soll. Abschließende Beteiligung an den Überschüssen, deren Höhe meist nicht garantiert ist. Der Schlussüberschuss hat traditionell einen niedrigen Anteil an der Gesamtleistung.
Vergleich Lebensversicherungen: Garantien
  Den langfristig höheren Renditechancen angepasste Garantien. Garantierte Erlebensfallleistung statt garantierter Rechnungszins. Verzicht auf garantierte Rückkaufswerte bei Kündigung für noch mehr Investmentfreiheit bei der aktuellen Produktgeneration. Höhere Garantien, die zu Lasten der Renditechancen gehen (Garantien kosten Geld). Für die gesamte Laufzeit garantierter Rechnungszins (aktuell: max. 2,25%). Überwiegend garantierte Rückkaufswerte bei Kündigung.
Vergleich Lebensversicherungen: Kosten
Stornokosten Kein Stornokostenabzug bei Kündigung. In der Regel Stornokosten bei Kündigung.
Abschluss- und Verwaltungskosten Keine Zillmerung der Abschlusskosten. Abschluss- und Verwaltungskosten werden aus den Beiträgen über die ersten ca. 15% der Beitragszahlungsdauer in Höhe von ca. 58% und während der Restlaufzeit in Höhe von 2% der Beiträge entnommen (gültig für die aktuelle Generation überschussberechtigter Produkte, Stand: Mai 2005). Ab der ersten Beitragszahlung werden bereits ca. 42% der Beiträge zum Aufbau des Deckungskapitals eingesetzt (bei Verträgen ohne Risiko). Der Kapitalaufbau beginnt sofort. Im Allgemeinen Zillmerung der Abschlusskosten. Die ersten Beiträge werden mit Ausnahme etwaiger Risiko- und Verwaltungskosten komplett zur Tilgung von Abschlusskosten verwendet. Die Verwaltungskosten werden üblicherweise über die gesamte Laufzeit verteilt. Der Kapitalaufbau beginnt erst, wenn die Abschlusskosten getilgt sind. Der Kapitalaufbau tritt verspätet ein.
Vergleich Lebensversicherungen: Bewertungsvorschriften für die Handelsbilanz
Bewertungsvorschriften UK-GAAP (General Accepted Accounting Principles). Aktiva werden grundsätzlich zu Marktwerten angesetzt. Bildung stiller Reserven ist in UK-GAAP nicht vorgesehen. Wertzuwächse werden direkt bilanziell wirksam. HGB-Bilanzierung. Aktiva werden max. zu ihrem Anschaffungswert oder zum niedrigeren beizulegenden Stichtagswert angesetzt (gemildertes Niederstwertprinzip). Bildung stiller Reserven bei Kurs- oder Wertsteigerungen. Wertzuwächse werden erst bilanziell wirksam, wenn z.B. Aktiva verkauft werden.
Vergleich Lebensversicherungen: Finanzstärke
  Wir lassen uns regelmäßig freiwillig von führenden unabhängigen Ratingagenturen bewerten. Diese stufen unsere Finanzkraft als gut und sicher ein. In Großbritannien werden seit vielen Jahren Stresstests durchgeführt. Viele Unternehmen lassen sich regelmäßig freiwillig von unabhängigen Ratingagenturen bewerten. In Deutschland sind Stresstests erst seit März 2003 vorgeschrieben.
Vergleich Lebensversicherungen: Verbraucherschutz
Recht Vertragsabschluss und -besteuerung nach deutschem Recht. Vertragsabschluss und -besteuerung nach deutschem Recht.
Aufsicht Britische Regulierungsbehörde Financial Services Authority (FSA). Zusätzlich: Missstandsaufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).
Prophylaktische Schutzmaßnahmen Vorschriften der Aufsichtsbehörde zu Rückstellungsbildung und -bewertung. Regelmäßige Berichterstattung an die Aufsichtsbehörde. Interne Kontrolle durch Vorstand und aktuarielle Berater (With Profits Actuary und Actuarial Function). Zusätzlicher Rechenschaftsbericht nach den Richtlinien der sog. realistischen Bilanzierung (Realistic Solvency). Seit vielen Jahren regelmäßige umfangreiche Stresstests. Vorschriften der Aufsichtsbehörde zu Rückstellungsbildung und -bewertung. Regelmäßige Berichterstattung an die Aufsichtsbehörde. Interne Kontrolle durch Vorstand und verantwortlichen Aktuar. Regelmäßige Stresstests.
Insolvenzschutz Ausgleichsplan der FSA: Financial Services Compensation Scheme (FSCS). Zahlt eine Entschädigungsleistung, wenn im Liquidationsfall keinerlei finanzielle Mittel mehr zur Verfügung stehen. Standard Life Kunden in Deutschland, die ihren Abschluss vor dem 1. Dezember 2001 getätigt haben, haben im Insolvenzfall Anspruch auf Entschädigungsleistung aus dem FSCS. Seit 1. Dezember 2001 ist der Geltungsbereich des FSCS ausschließlich auf britische Kunden beschränkt. EU-Richtlinie über die Sanierung und Liquidation von Versicherungsunternehmen (2001/17/EC, Artikel 16) verlangt, dass die Forderungen aller Kunden losgelöst von ihrem Herkunftsland gleich behandelt werden. Diese Richtlinie wurde in Großbritannien bislang nicht umgesetzt; die EU-Kommission hat in einem Vertragsverletzungsverfahren entschieden, dass Großbritannien damit gegen seine Verpflichtungen aus der EU-Richtlinie verstößt. Standard Life prüft verschiedene mögliche Lösungen auf ihre Umsetzbarkeit, um künftig einen konkreten Insolvenzschutz für alle Kunden des Unternehmens bieten zu können. Versicherungsnehmer sind vorrangige Gläubiger. Lebensversicherungsunternehmen zahlen nach der VAG-Novelle vom 21. Dezember 2004 fortan in einen Sicherungsfonds ein, der der Aufsicht der BaFin unterliegt. BaFin kann Übertragung von Verträgen eines vor der Insolvenz stehenden Lebensversicherers auf den Sicherungsfonds anordnen. Sicherungsfonds deckt mindestens 95% der Verpflichtungen aus den übertragenen Verträgen. Sicherungsfonds ist verpflichtend für Lebensversicherer, die durch die BaFin reguliert werden. Versicherungsnehmer sind vorrangige Gläubiger.
Vertrieb Ausschließlich über unabhängige Qualitätsvermittler. Unternehmensunabhängige Beratung. Die Unternehmen nutzen verschiedenste Vertriebswege. In Deutschland läuft ca. 1/4 des Lebensversicherungsgeschäfts über Makler, dominanter Vertriebsweg ist die Ausschließlichkeitsorganisation.

Vergleich britische / deutsche Lebensversicherungen jetzt anfordern!

Betriebliche Vorsorge | Rentenvorsorge | Zukunftssicherung Kinder
Ruhestand Vorsorge | Sichere Rente | Vergleich Lebensversicherungen

Der Inhalt dieser Webseiten hat lediglich informativen Charakter und stellt weder eine Empfehlung noch eine Aufforderung zum Erwerb von Anlageinstrumenten oder zum Abschluss irgendeines Rechtsgeschäftes dar. Eine Beratung durch eine qualifizierte Fachperson wird empfohlen. *Beachten Sie zudem unsere AGB`s.